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Taxi

Taxi- und Mietwagenunternehmen Teil III

 

Umsatzverprobung bei Taxiunternehmer

Die Taxitarife in Deutschlands Städten werden im Internet unter: www.derinnenspiegel.de/taxitarife/uebersicht/uebersicht.php

vorgehalten.

Für die Überprüfung der Vollständigkeit der Betriebseinnahmen kann die folgende Berechnung zugrunde gelegt werden:

(Betriebliche Jahreskilometerleistung x Tarif) =Wert durchschnittlicher Km- Erlös

Ermittlung der betrieblichen Jahreskilometerleistung

Die Fahrleistung der einzelnen Kraftfahrzeuge kann nach Reparaturrechnungen, Gutachten, Leasingverträge, Leihwagenverträge, Auslesung der Taxameter, Kaufverträge, TÜV und ASU – Bescheinigungen sowie Werkstattbesuchsdaten am Anfang und Ende eines jeden Kalenderjahres ermittelt werden. Auch Daten können vom Straßenverkehrsamt, Sachgebiet Verkehrsgewerbestelle eingeholt werden. Als Genehmigungsbehörde hat das Straßenverkehrsamt nach §54a PbefG umfangreiche Prüfungsbefugnisse. Viele Daten, wie z.B. die Zahl der konkret eingesetzten Fahrzeuge, die Dauer der Konzession, Kilometerstände aus Kontrollen und TÜV- Berichte u. a., werden vorgehalten.

Eine Verpflichtung zur Führung von Aufzeichnungen, aus denen sich die Jahreskilometerleistung errechnen ließe, besteht nicht.

Fahrleistung

Im städtischen Bereich ergaben sich die verschiedenen Leistungen pro Fahrzeug und Jahr. Bei Einzelunternehmer ca. 60.000 km, Bei Einzelunternehmer mit Aushilfsfahrer ca. 80.000 km und Bei Einzelunternehmer mit Festangestelltem Fahrer ca. 100.000 – 120.000 km.

In ländlichen Gebieten können die Fahrleistungen je Kfz erheblich höher liegen.

Je verdichteter, je großstädtischer die Siedlungsstruktur, desto kleinräumiger die Fahrweise der Taxis und desto niedriger die Fahrleistung.

Es gibt Einschicht- und Zweischichtbetrieben.

Leasing

Beim Einsatz von Leasingfahrzeuge kann der regelmäßig verfolgt werden. Auch die Rücknahmeprotokolle sind von Interesse, da diese der genauen km – Angaben für eine Nachkalkulation.

Kraftstoffverbrauch

Der Kraftstoffverbrauch wird beeinflusst durch die Ausstattung der Fahrzeuge, wie z. B. Automatikgetriebe, Klimaanlage, Standheizung etc.

Durchschnittlich wurde acht Liter im ländlichen Bereich und neun Liter im Stadtgebiet festgestellt. Pro Ausstattungsmerkmale kann sich der Verbrauch um einen Liter erhöhen.

Taxameter

Ein Taxameter wird zur Erfassung von Fahrpreisen in Taxis auf Basis von Taxitarifen eingesetzt. Taxameter einmal jährlich vom Eichamt überprüft. Bei Tarifänderungen hat man eine gewisse Übergangsfrist, bevor man das Gerät beim Eichamt überprüfen lassen muss.

Reparaturrechnungen

Km- Stand der Fahrzeuge wird bei Reparaturen oder bei Inspektionen durch Vertragshändler und Werkstätten notiert. Meist können die Vertragswerkstätten bzw. Niederlassungen der Automobilhersteller EDV- Auszüge aller km- Stände von der Zulassung bis zur letzten Reparatur erstellen.

Stehen Werkstattbesuchsdaten oder andere EDV- Ausdrucke nicht zur Verfügung, weil diese z. B. im Computer bereits gelöscht wurden, kann die Vorlage der Reparaturauftragszettel als Grundaufzeichnung verlangt werden. Diese enthalten auch den Kilometerstand zu einem bestimmten Datum. In diesen Fällen sollte gegenüber der Werkstatt die in der Rechnung angegebene Auftrags- Nr. genannt werden. Die Reparaturauftragszettel sind zumindest in mikroverfilmter Form im Rahmen der Aufbewahrungsvorschriften vorhanden. Nicht Vertragsgebundene Werkstätten, insbesondere solche, die mit einer Taxizentrale zusammenarbeiten, notieren aber oftmals nicht den Tachometerstand.

TÜV- und ASU- Bescheinigungen

Der Untersuchungsbericht über die Hauptuntersuchung muss nach § 29 Abs. 7 StVZO seit dem 01.01.1995 den km- Stand enthalten. Gleiches gilt seit dem 01.01.1994 nach § 47a Abs. 3 StVZO für die Prüfbescheinigung über die Abgasuntersuchung. Sind die Bescheinigungen nicht mehr vorhanden, wird bei der Prüfstelle nachgefragt. Teilweise sind auch Kopien beim Straßenverkehrsamt vorhanden.

Kaufverträge über An- und Verkauf des Fahrzeugs

Kaufverträge über den An- und Verkauf der Fahrzeuge enthalten regelmäßig Angaben über das Alter und die Gesamtkilometerleistung.

Gutachten

Gutachten werden häufig nach Unfällen erstellt und können über den Sachverständigen oder die Versicherung beschafft werden.

Leihwagen

Während der Reparatur eines Fahrzeuges werden vielfach Leihtaxen genutzt. Aus den Abrechnungen sind die gefahrenen Kilometer für die Dauer der Mietzeit und die Kosten pro gefahrenen Kilometer ersichtlich.

Versicherungserstattungen

Reparaturen beruhen häufig auf Unfällen. In diesen Fällen kann die Vorlage der Unfallgutachten und der Schriftwechsel mit der Versicherung eingesehen werden. Die vollständige Versicherungsentschädigung ist Betriebseinnahme. Aufgrund von Korrespondenzen mit den Versicherungen ist im Einzelfall zu ersehen, ob der Wagen im Ein- bzw. Zweischicht- Einsatz gefahren wird.

Wird ein Leihtaxi für die Reparaturzeit in Anspruch genommen kann die Rechnung angefordert werden. Diese enthält meist die gefahrenen Kilometer. Hieraus ergeben sich Rückschlüsse auf die gefahrenen km pro Tag. Diese Informationen können Hinweise geben auf die durchschnittliche Tageskilometerleistung eines Taxis.

In der Buchführung befindet sich meist nur eine Rechnung mit USt- Ausweis, weil die gegnerische Versicherung den Nettobetrag unmittelbar an den Leihtaxibetrieb auszahlt.

Tachometerstand

Damit eine zutreffende jährliche Kilometerlaufleistung ermittelt werden kann, sollte der km- Stand für möglichst viele Stichtage erfasst werden. Die einzelnen km- Stände werden in eine Excel- Tabelle eingetragen. Die Tabelle ermittelt aus der Laufleistung zwischen den einzelnen Stichtagen und der Anzahl der Tage die durchschnittliche Laufleistung pro Jahr. Schwankt die durchschnittliche jährliche Fahrleistung sehr stark, bzw. zeigt die Tabelle Minuskilometer auf, kann dies auf eine Manipulation des Tachometers hinweisen.

Kraftstoffverbrauchs

Eine weitere Möglichkeit, die Kilometerleistung festzustellen, besteht darin, den Kraftstoffverbrauch insgesamt zu ermitteln und dem Durchschnittsverbrauch pro 100 km gegenüberzustellen.

Ermittlung der Jahreskilometerleistung mit tariflichem Entgelt

Durchschnittsberechnung

Taxitarife können bundesweit im Internet abgefragt werden. Zur Ermittlung des Erlöses pro gefahrenen Kilometer ist die durchschnittliche Auslastung des Fahrzeuges und die durchschnittliche Fahrlänge von erheblicher Bedeutung.

Einzelberechnung

Von den ermittelten jährlich insgesamt gefahrenen Kilometern sind die unentgeltlich zurückgelegten Kilometer sowie die Kilometer abzuziehen, die nicht mit dem normalen Beförderungsentgelt abgerechnet werden:

Hin- und Rückfahrt zum Droschkenplatz zu Schichtanfang und - ende, Die Fahrten lassen sich leicht feststellen, da sie bei jeder Schicht in etwa gleicher Höhe vorkommen. Fahrten zu Werkstätten, Tankstellen. Die Fahrten können anhand der Rechnungen ermittelt bzw. überprüft werden. sonstige betrieblich bedingte Fahrten z. B. Abholen der Fahrer, Erledigung von betrieblichen Besorgungen. Eine Ermittlung ist nur verhältnismäßig schwer möglich.Privatfahrten des Unternehmers. Privatfahrten sind insbesondere zu berücksichtigen, wenn der Unternehmer keinen weiteren eigenen PKW unterhält. Fehlfahrten, Krankentransporte, Sonderfahrten, Fahrten außerhalb des Geltungsbereichs des Tarifs. Für diese Fahrten finden die normalen Tarife keine Anwendung, sie sind deshalb im Rahmen der Verprobung gesondert – ggf. im Wege der Schätzung – zu berücksichtigen. Krankenfahrten können z. T. den Abrechnungen mit den öffentlich- rechtlichen Kostenträgern entnommen werden. Über Sonderfahrten liegen vielfach besondere Rechnungen vor, da für diese Fahrten oft Festpreise vereinbart werden.

Ermittlung der Besetzt- km

Die „bereinigte Jahreskilometerleistung“ ist noch um die „Leerfahrten“ zu mindern. Der Anteil der „Besetzt- km“ kann nur durch Schätzung ermittelt werden und beträgt erfahrungsgemäß 40 – 60 v. H.

Im Zentrum größerer Städte liegt dieser Anteil wegen der häufigen Kurzstrecken- und Anschlussfahrten (einschließlich zufälliger Fahrgastaufnahmen bei Leerfahrten) an der oberen Grenze. In ländlichen Bereichen kann der Fahrer in aller Regel nur ein- und denselben Taxenstand anfahren, im Stadtbereich dagegen den nächstgelegenen Halteplatz.

Kalkulation anhand Anzahl der Touren

Je nach Wahl der Verprobungsmethode ist auch die Anzahl der Touren von Bedeutung. Da die Taxi- Uhr jede neue Einstellung zu Beginn einer neuen Fahrt registriert, können die während einer Schicht gefahrenen Touren ebenfalls festgestellt werden. Für Zwecke der Verprobung sind ggf. enthaltene Fahrten, die nicht mit dem normalen Beförderungstarif abgerechnet wurden (z. B. Fehlfahrten), ggf. im Schätzungswege – herauszurechnen.

B e i s p i e l  Umsatzverprobung

Anzahl der Touren x Grundpreis lt. Tarif

=

                    

 

+

Besetzt- km x Kilometergeld

=

                    

 

+

Wartegebühren

 

                    

 

+

Zuschläge

 

                    

 

=

Se. Umsatz aus Fahrten mit tariflichem Beförderungsentgelt

                    

 

+

Umsätze aus Fehlfahrten, Krankentransporte etc.

 

                    

 

+

Trinkgelder

 

                    

 

=

Kalkulatorischer Umsatz

     

Überprüfung des Umsatzes auf Grund von Lohnzahlungen

Besteht der Lohn der Fahrer aus einem Schichtgarantielohn (Arbeitstage _ Garantielohn je Tag) und einem Zusatzlohn in v.H. der Einnahmen, so ergibt die folgende Rechnung eine Umsatzkontrolle:

Jahresbruttolöhne

./.

Schichtlöhne (Arbeitstage x Garantielohn)

./.

Urlaubsgeld und sonstige außer dem prozentualen Zusatzlohn gezahlte Beträge

=

Prozentbeteiligung der Fahrer in € x 100

Prozentsatz der Beteiligung

=

Jahresfahrerlöse.

Die Sicherheit dieser Berechnung ist vom produktiven Unternehmereinsatz abhängig.

Je weniger der produktive Einsatz des Unternehmers, desto höher der produktive Einsatz der Arbeitnehmer, desto sicherer diese Methode ist.

Allgemein ist bei der Kalkulation des Fahrerlöses besonders darauf zu achten, dass die Schichtlöhne, Urlaubsgelder und sonstigen gezahlten Beträge genau erfasst werden (meist ersichtlich aus Lohnkonten usw.), da sich hier entstandene Fehler bei der Berechnung der Einnahmen vervielfältigen.

Bei Einzelwagenbesitzern, die nur selbst fahren (ohne angestellten Fahrer), und bei solchen Unternehmern, die ihren- Fahrern Fest- oder Pauschallöhne zahlen, entfällt diese Ermittlung des Fahrerlöses. In einigen Fällen werden neben den Fest- oder Pauschallöhnen Prämien gezahlt, die nach den von den Fahrern erzielten Erlösen berechnet werden. Diese Prämien bieten ebenfalls einen Anhaltspunkt zur Umsatzüberprüfung.

Minimalumsatz Mehrwagenbetrieb

Ein Umsatz von ca. 42.000 € muss gegenwärtig als Minimalwert angesehen werden, zu dem ein Taxi mit angestellten Fahrern unter Beachtung der rechtlichen Bedingungen gefahren werden kann.

Minimalumsatz Alleinfahrerbetrieb

Bei Alleinfahrern gilt ein anderer Maßstab. Jedes Jahr gibt der Dachverband der deutschen Taxi- und Mietwagenverbände, Vergleichszahlen für das Taxigewerbe heraus. Die darin enthaltenen Umsatzzahlen stellen den Mindestumsatz dar, mit dem ein Alleinfahrer- Taxi noch betriebswirtschaftlich vertretbar betrieben werden kann.

 

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